Härtefallregelung

Vor einigen Jahren wurde für die Versicherten der gestzlichen Krankenversicherung Festzuschüsse eingeführt, die fast alle Zahnbefunde welche die Versorgung mit Zahnersatz auslösen, beinhalten.

Diese Zahnbefunde mit wirtschaftlichem, notwendigen, zweckmäßigen und ausreichendem Zahnersatz zu versorgen wurde als „Regelversorgung“ deklariert.

Da der Gestzgeber bei der prothetischen Versorgung bewusst einen Eigenbehalt der Patienten eingeführt hat wird diese Regelversorgung mit 50% bezuschusst.

Damit Patienten mit einem geringem Einkommem sich trotzdem mit Zahnprothesen, Kronen oder sogar mit festen Brücken versorgen lassen können wurde die sogenannte „ Härtefallregelung“ eingeführt: Diese führt zu einer doppelten Bezuschussung und das bedeutet wieserum den Wegfall eines Eigenanteils bei Zahnersatzherstellung in Regelversorgung. Sie bezahlen also keinen Euro extra! Das ist Zahnersatz zum Null -Tarif!

Zur vollen Übernahme aller Kosten bei Regelversorgung sind die gestzlichen Krankenkassen verpflichtet, wenn nachfolgende Einkommensgrenzen (Stand 2018) nicht überschritte werden:

Anzahl der Personen Betrag in EURO
1 Person /Alleinstehende/r 1.218
mit einem Angehörigen 1.674,75
jeder weitere Angehörige zusätzliche 304,50

Tipp: Sollten Sie der Meinung sein, dass diese Regelung auch auf Sie zutreffen könnte, erstellen wir Ihnen gern einen sogenannten Heil-und Kostenplan mit dem Sie sich persönlich bei Ihrer Krankenkasse vorstellen können, um sich dort beraten zu lassen.

Auch wenn Sie sich für eine höherwertige Versorgung entscheiden verlieren Sie den Doppelzuschuß nicht!

In vielen Fällen wird jedoch Ihr Bruttoeinkommen diese Grenze überschreiten- wenn auch vielleicht nur gering! Für diese Situation hat der Gesetzgeber eine Übergangsregelung geschaffen , die für Sie sehr interessant sein könnte:

Gleitender Härtefall